Es gibt ungefähr 100.00 e-Books und Blogbeiträge zum Thema “richtig twittern”. Die Sache mit dem “richtig” ist natürlich immer relativ und hängt davon ab, was man erreichen will: viel verkaufen, bekannt werden oder Inhalte verbreiten. Es soll auch noch Menschen geben, die einfach “nur so” twittern.
Was Twitterer gerne lesen und was nicht haben Paul André, Michael S. Bernstein und Kurt Luther von der Carnegie Mellon University, Pittsburgh, dem Lehrstuhl Electronics & Computer Science der Uni Southampton, dem MIT CSAIL Cambridge und dem Georgia Institute of Technology untersucht. Sie werteten die Beurteilungen von 42.000 Tweets aus. Die Leser gaben an, warum sie eine Nachricht lesenswert fanden und warum nicht. Das Ergebnis: 36 Prozent der Tweets wurden als interessant eingestuft, 25 Prozent fielen durch. Der Rest landete irgendwo in der Mitte.
Besonders beliebt sind laut Studie Tweets, die Informationen liefern sowie Gedanken zum Geschehen. Weniger beliebt sind egozentrische Tweets oder Statusupdates (zum Beispiel Foursquare-Meldungen). Nachrichten zum persönlichen Befinden, zu viele @-Erwähnungen und Hashtags sowie Tweets ohne Kontext-Angaben werden ebenfalls seltener gelesen oder als langweilig oder nervend eingestuft.
Das Paper gibts hier (English).
via How to improve your tweeting style? Evaluating microblog content value – :: Future of Journalism.




