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Die Lesetipps für heute

“Jede Persönlichkeit hat viele Facetten – nicht alle passen zu einem einzigen Klarnamen” – so könnte man die Kernaussage des Vortrags von  Chris Poole auf der diesjährigen Web 2.0 Summit zusammenfassen. Er regt eine sehr interessante Diskussion an, nämlich auch online wieder zu dem zurückzukehren, was es im Offline-Leben und im früheren Internet viel mehr gegeben hat: Anonymität oder zumindest die Option, ab und zu auch mal anonym zu sein. Das eröffnet jedem die Möglichkeit, die verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit online im entsprechenden Kontext zu zeigen – wie im wahren Leben auch. Im Freundeskreis benimmt man sich anders als während der Arbeit, mit bestimmten Menschen hat man ein engeres Verhältnis als mit anderen und erzählt ihnen deshalb auch andere Dinge oder man erzählt die Dinge anders. Der Klarnamenzwang von Google und Facebook reduziert diese Option im Prinzip auf eine Identität für alle Kontexte.

Hinzu kommt: Das Internet vergisst nicht – …

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Immer mehr Unternehmen nutzen Social Media. Das Problem, was dabei immer weider auftaucht ist, die Mitarbeiter dafür zu gewinnen, ihnen schnell und einfach zu erklären, “wie das alles funktioniert” und ihnen ein paar Leitlinien an die Hand zu geben, was erlaubt ist und was nicht. EMC hat dafür ein Video im Comic-Stil erstellt, in dem ein Neandertaler die Social Media-Welt erklärt: Vorteile, Nachteile, Verhaltensregeln.

EMC beschreibt das Video als “brief training video is designed to communicate the key points of proper social engagement while not losing sight of the ‘fun’ side of Social Media”. Ich finde, das ist sehr gut gelungen, auch wenn man natürlich über die ein oder andere Strategie von EMC im Bezug auf Social Media diskutieren kann. Hier ist das Video:

Seth Godin ist US-amerikanischer Entrepreneur, Autor und Redner. Godin hat den Begriff Permission Marketing geprägt und bekannt gemacht. In diesem Video erklärt er, was aus seiner Sicht Führungskräfte von Managern unterscheidet und wie sich die Wirtschaft verändert hat. Vor 10 bis 15 Jahren ging es noch allein darum, Dinge schneller und preiswerter zu erledigen. Heute geht es um etwas ganz anderes.

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Steven Pinker, Harvard College Professor und Johnstone Family Professor im Department of  Psychology an der Harvard University, erklärt die Wirkung von Anspielungen – ihre Vor- und Nachteile.

In seinem Video erklärt er die drei grundlegenden Arten von Beziehungen: Dominanz (zum Beispiel Chef und Angestellter), Freundschaft oder Solidarität (Familie und Freunde) und ein Verhältnis auf Gegenseitigkeit (Käufer und Verkäufer).
 

 

 
Manchmal ist das Verhältnis zwischen zwei Menschen jedoch nicht ganz klar. Ist mein Chef auch mein Freund? Kann ich meinem Partner vorschreiben, was er zu tun hat?  In diesem Fall werden laut Pinkert Anfragen häufig verklausuliert, um das Verhältnis nicht zu gefährden.

Seiner Meinung nach führen Anspielungen anstatt Klartext dazu, dass das Gesagte “zurückgenommen” werden kann. Zwar wissen beide Gesprächspartner, worum es geht, aber  sie wissen nicht mit Sicherheit, ob auch der andere wußte, dass sie wissen, worum es geht. Auf diese Art werden offene Konflikte vermieden.

Auf …

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Der animierte Vortrag von Dan Pink bei der Royal Society of Arts in London verknüpft alte und neue Erkenntnisse über Motivation – im Beruf und privat.

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