• Client: RapidShare
  • Date:
  • Skill: Krisenkommunikation, Strategie

RubyCom unterstützt RapidShare dabei, im Rechtsstreit mit der GEMA Glaubwürdigkeit zu gewinnen und die Diskussion auf die gesellschaftliche Ebene zu verlagern.

Die Methode

Strategie

Verlagerung des Konfliktes auf eine andere Ebene – weg von der Auseinandersetzung zwischen RapidShare und der GEMA, hin zur Diskussion darüber, wie die Gesellschaft mit technischem Fortschritt umgeht.

Offene Kommunikation inklusive Veröffentlichung der Gerichtsurteile, auch wenn sie negativ für RapidShare ausfielen. Auf diese Weise konnte die Glaubwürdigkeit von RapidShare untermauert und die der GEMA unterminiert werden.

Kreation von positivem Content: Durchführung der Studie „Das Leben geht online“. Die Untersuchung wandte sich bewusst einem Thema zu, das noch von keinem Unternehmen besetzt war und über das es nur wenige Studien gab. Sie beleuchtete den Einfluss des Internets auf das Kontaktverhalten verschiedener Usergruppen. Die Studie erzeugte hohe Aufmerksamkeit und führte zu einem Buchbeitrag über Web 2.0, herausgegeben von Prof. Paul Alpar von der Universität Marburg.

Maßnahmen

Coaching:

Um in den entsprechenden Interviews die Seriosität, Glaubwürdigkeit und Professionalität von RapidShare transportieren zu können, wurde der Geschäftsführer intensiv auf Interviews und Krisenkommunikation vorbereitet.

Im Mittelpunkt stand das persönliche Coaching, daneben wurde die Kommunikation für alle Interviews schriftlich in Form von Q&As vorbereitet, Bobby Chang jeweils gebrieft und jedes Interview persönlich durch RubyCom begleitet.

Kontrolle der kursierenden Informationen:

  • RubyCom empfahl, alle Partner, Dienstleister, Verbände und Behörden zu kontaktieren. Partner und Dienstleister wurden gebeten, die externe Kommunikation über RapidShare ab sofort abzustimmen.
  • Mit verschiedenen Verbänden vereinbarten die Berater, die Informationen stets in den Kontext zu stellen. Diese Maßnahmen sorgten dafür, dass die oben genannten Bemühungen nicht unterminiert wurden.
  • Interviews: Innerhalb von 11 Monaten wurden 28 Interviews in schriftlicher oder mündlicher Form geführt, überwiegend in deutscher Sprache, teilweise in Englisch. Die Inhalte drehten sich hauptsächlich um die Gerichtsverfahren.
  • Pressemitteilungen und Redaktionstouren zu anderen Themen: Insgesamt wurden innerhalb von 12 Monaten 9 Pressemitteilungen veröffentlicht, davon drei zum Wachstum von RapidShare, zwei zu neuen Services und vier zum Rechtsstreit mit der GEMA.

Der Effekt

Nach etwa 12 Monaten intensiver Beratung, Coaching und Medienarbeit änderte sich die Situation grundlegend:

  • RapidShare hatte deutlich an Glaubwürdigkeit gewonnen und gegenüber der GEMA aufgeholt.
  • Die Diskussion in den Medien verlagerte sich auf eine andere Ebene. Anstatt ausschließlich über den Ausgang der Verfahren zu schreiben, wurde häufiger der gesellschaftliche Umgang mit Musikpiraterie und dem der gesellschaftliche Umgang mit Musikpiraterie und dem Medium Internet erörtert.
  • Hatten andere Unternehmen der Branche und Verbände bislang geschwiegen, argumentierte beispielsweise der Branchenverband eco nach mehreren Monaten in die gleiche Richtung wie RapidShare.
  • Der Kontext der Berichterstattung änderte sich: Der Hoster wurde auch in Artikeln erwähnt, die nichts mit dem Verfahren der GEMA oder illegalem Filesharing zu tun hatten.

Lesen Sie die gesamte Geschichte: Raus aus den Schlagzeilen

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