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Laut einer Analyse des Social-Media-Consultants Dan Zarrella von HubSpot gelten auf Facebook teilweise andere Regeln als in der restlichen Medienwelt: Bringen normalerweise negative Meldungen Quote, sind auf Facebook gute Nachrichten gefragt. Artikel mit positiven Überschriften werden laut Zarella im Netzwerk 30 Prozent häufiger weitergeschickt als der durchschnittliche Artikel, solche mit negativen Titeln zehn Prozent seltener.

Foto: aboutpixel.de - Thomas Martin Pieruschek

Zarrella verglich die Anzahl der auf Facebook versendeten Artikel über mehrere Monate hinweg. Untersucht wurde die Verbreitung von rund 12.000 Meldungen der 20 wichtigsten Technikwebseiten und Zeitungen, darunter die New York Times oder Newsplattformen wie die Huffington Post.

Dass auf Facebook eher positive Nachrichten das Rennen machen, lässt sich aus kommunikationspsychologischer Sicht damit erklären, dass sich Sender und Empfänger kennen. Wer permanent nur Negatives berichtet, macht schnell einen schlechten Eindruck. Redakteure hingegen sind für die meisten Zeitungsleser anonym. Außerdem erwarten Leser von Journalisten, dass sie Missstände aufdecken und damit negative Schlagzeilen produzieren.

Zarrella will weitere Daten für detailliertere Analysen sammeln, um in Zukunft nicht nur Überschriften, sondern den kompletten Meldungstext zu untersuchen, und andere Inhalte wie Videos und Fotos einbeziehen. Schon jetzt zeigt sich, dass Artikel, deren Titel einfach ist und auf einen leicht verständlichen Text hindeutet, eher weiterverbreitet werden.

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