Die Art, wie Menschen sich ausdrücken, hat viel mit ihrer Persönlichkeit zu tun. Bewerten sie Sachverhalte eher intuitiv oder analytisch? Freuen sie sich mehr auf den Beginn eines neuen Projektes als auf den erfolgreichen Abschluss? Denken sie langfristig oder haben sie in der Regel nur den nächsten Schritt vor Augen? Kommen sie gut mit chaotischen Situationen klar oder schätzen sie regelhafte, feste Abläufe?
All das und noch viel mehr verrät die verbale Kommunikation. Und wenn sich zwei Menschen nicht gut verstehen, liegt das häufig daran, dass sie in unterschiedlichen Systemen kommunizieren. Mit anderen Worten: Es geht oft gar nicht um die Sache, sondern um die Art, wie sie kommuniziert wird.
Wenn Sie Ihre eigenen Muster kennen und hören, in welchen Systemen Ihre Mitarbeitenden kommunizieren, können Sie sehr viel bewirken: Einerseits können Sie verbal in ihre Welt einsteigen und Sachverhalte so kommunizieren, wie sie Ihrem Gegenüber vertraut sind. Das sorgt für besseres Verstehen und höhere Kompromissbereitschaft. Andererseits können Sie Ihren Mitarbeitenden die Aufgaben geben, die zu ihnen passen: beispielsweise viel Abwechslung versus Routine oder klare Vorgaben versus Entscheidungsfreiheit. Sie wissen dann, warum es manchen Kollegen schwerfällt, Projekte abzuschließen oder Dokumentationen zu schreiben.
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